Warum Safe Brain?
Gehirngesundheit beginnt vor der Operation – und endet nicht im Aufwachraum.
Patienten unterscheiden sich bereits vor einer Operation hinsichtlich Alter, Vorerkrankungen, kognitiver Ausgangssituation und individueller Vulnerabilität. Während Anästhesie und Operation wirken zusätzlich physiologische Belastungen, Medikamente und therapeutische Entscheidungen auf das Gehirn.
Postoperativ können sich diese Einflüsse unter anderem in Delir, veränderter kognitiver Leistungsfähigkeit oder einer verzögerten Erholung widerspiegeln.
Die Safe Brain Initiative betrachtet diese Phasen deshalb gemeinsam und verbindet klinische Routinen mit strukturierter Datenerfassung und wissenschaftlicher Evaluation.
Entscheidend ist nicht ein einzelner Messwert, sondern der gesamte perioperative Verlauf des Patienten.


