Warum multimodales Neuromonitoring?
Ein Signal zeigt nur einen Teil des Bildes.
EEG, Kreislaufparameter, Nociception, neuromuskuläre Funktion und weitere physiologische Signale bilden unterschiedliche Aspekte des Zustands eines Patienten ab. In der klinischen Routine werden diese Informationen häufig getrennt voneinander betrachtet.
Unser Forschungsansatz untersucht deshalb nicht nur einzelne Messwerte, sondern deren zeitliche Entwicklung und Zusammenspiel. Durch die Integration mehrerer Datenquellen wollen wir besser verstehen, wie sich Anästhesie, chirurgische Stimuli, Therapie und individuelle Patientenfaktoren in physiologischen Signalen widerspiegeln.
Ziel ist nicht mehr Monitoring um seiner selbst willen, sondern ein differenzierteres Verständnis der perioperativen Physiologie.


