Perioperatives Neuromonitoring mit EEG und physiologischen Signalen
Forschungsschwerpunkt

Multimodales Neuromonitoring

Physiologie verstehen. Signale zusammenführen.

Während einer Anästhesie entstehen kontinuierlich unterschiedliche physiologische Signale. AI²POC untersucht, wie diese Informationen gemeinsam betrachtet und wissenschaftlich analysiert werden können, um perioperative Zustände differenzierter zu verstehen und neue datengetriebene Monitoringansätze zu entwickeln.

Warum multimodales Neuromonitoring?

Klinische Fragestellung

Ein Signal zeigt nur einen Teil des Bildes.

EEG, Kreislaufparameter, Nociception, neuromuskuläre Funktion und weitere physiologische Signale bilden unterschiedliche Aspekte des Zustands eines Patienten ab. In der klinischen Routine werden diese Informationen häufig getrennt voneinander betrachtet.

Unser Forschungsansatz untersucht deshalb nicht nur einzelne Messwerte, sondern deren zeitliche Entwicklung und Zusammenspiel. Durch die Integration mehrerer Datenquellen wollen wir besser verstehen, wie sich Anästhesie, chirurgische Stimuli, Therapie und individuelle Patientenfaktoren in physiologischen Signalen widerspiegeln.

Ziel ist nicht mehr Monitoring um seiner selbst willen, sondern ein differenzierteres Verständnis der perioperativen Physiologie.

Integration mehrerer physiologischer Signale zu einem gemeinsamen perioperativen Bild

Forschungsfragen

Was wollen wir verstehen?

Multimodale Physiologie

Wie verändern sich verschiedene physiologische Signale gemeinsam während Anästhesie und chirurgischer Stimulation?

Individuelle Reaktionsmuster

Welche patientenspezifischen Muster lassen sich in hochauflösenden perioperativen Daten erkennen?

Signalintegration

Welche zusätzliche Information entsteht, wenn EEG, Vitalparameter und weitere Monitoringdaten gemeinsam statt isoliert analysiert werden?

Datengetriebene Modelle

Wie können statistische Verfahren und künstliche Intelligenz genutzt werden, um komplexe physiologische Zusammenhänge zu untersuchen?

Interesse an multimodalem perioperativem Monitoring?

Wir freuen uns über wissenschaftlichen Austausch und Kooperationen zu physiologischen Signalen, Monitoring, Datenanalyse und perioperativer Forschung.